Was passiert mit meiner Kirchensteuer?

Die Kirche als solidarische Gemeinschaft
Nicht jeder ist auf die Kirche der Dienste angewiesen – und schon gar nicht jederzeit. Wenn Sie zwischen 30 und 65 sind, gesund, berufstätig und keine Kinder im schulpflichtigen Alter haben, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass es in dieser Zeit wenig Berührungspunkte mit der Kirche gibt. Da stellt sich dann schnell die Frage: Was habe ich am Ende davon?

Doch niemand lebt nur für sich wie auf einer Insel. Mit Ihrer Kirchensteuer leisten Sie einen wichtigen sozialen Beitrag für die Allgemeinheit. Denn das Geld kommt konkret den Menschen in der Kirchgemeinde und darüber hinaus zu Gute:

  • damit Menschen in schweren Situationen begleitet werden
  • damit Nothilfe in Krisengebieten ankommt
  • damit Taufen, Konfirmationen, Hochzeiten stattfinden. Und Beerdigungen
  • damit die Kirche im Dorf erhalten bleibt

Die Kirche ist kein Profit-Unternehmen, das finanzielle Gewinne erzielt. Vielmehr bestimmen die Kirchenmitglieder an der Kirchgemeindeversammlung selbst über die Höhe ihrer Kirchensteuern. Der Steuerfuss wird dabei so angepasst, wie es für die Arbeit vor Ort nötig ist. Wenn Sie sich einen genauen Überblick darüber verschaffen möchten, wie das Geld verwendet wird, fragen Sie uns nach einem aktuellen Budget.

Liebe fragt nicht nach Lohn
Ihre Kirchensteuer macht sehr viel möglich. Und doch gibt es in unserer Kirche auch ein paar Dinge, die mit Geld nicht zu bezahlen sind. Der grossartige Einsatz zum Beispiel, den die vielen Freiwilligen in der Kirche und für die Kirche leisten; die zahlreichen Begegnungen, die in einer Kirchgemeinde stattfinden sowie Trost, Zuspruch und Ermutigung, die Menschen hier erfahren und einander weitergeben. Eine Kirchgemeinde lebt vom Miteinander der Menschen, die den Glauben an Gott in der Gemeinschaft (er)leben.